Selbst wenn man 3 Millionen Euro plus Steuern hätte, der Lamborghini Veneno (Spanisch für "Gift") ist bereits ausverkauft. Schließlich wird dieses Karbon-Geschoss, gedacht als Selbstfeierung zum 50-jährigen Firmenjubiläum von Automobili Lamborghini, nur drei Mal für Kunden gebaut.
Dank seines Rennsport-Fahrwerks mit Pushrod-Radaufhängungen und waagrechten Feder-/Dämpfer-Einheiten soll seine Fahrdynamik der eines Rennsport-Prototypen gleichen, dennoch ist er straßenzugelassen. Vor der Hinterachse brüllt der 6,5-Liter-V12 des Aventador, hier aber mit 750 PS, der den allradgetriebenen Supersportler in 2,8 Sekunden auf 100 beschleunigt, 355 km/h läuft er maximal. Das komplette Chassis ist als CFK-Monocoque gefertigt, auch die Außenhaut besteht aus Kohlefaser, und im Interieur wurden Lamborghini-patentierte Materialien wie Forged Composite und CarbonSkin verwendet.
Tödlicher Kampfstier als Namenspatron
In der Tradition der Marke stammt der Name des Veneno von einem legendären Kampfstier. Veneno ist der Name des stärksten und aggressivsten aller Kampfstiere, berühmt dafür, einer der schnellsten Stiere in der Geschichte des Stierkampfes gewesen zu sein. Sein Name wurde populär im Jahr 1914, als er den berühmten Torero José Sánchez Rodríguez während eines Stierkampfes in der Arena Sanlúcar de Barrameda’s in Andalusien tödlich verletzte.
In Genf gezeigt wird das Fahrzeug mit der Nummer 0, das Erprobungsfahrzeug von Lamborghini. Die Trilogie für Kunden wird im Laufe des Jahres 2013 produziert und an ihre künftigen Besitzer übergeben.
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