Offiziell ist es nur eine Studie, aber man darf davon ausgehen, dass Toyota den Roadster, der als FT 86 Open Concept auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) debütiert, auch bauen wird. Schon bei der Konstruktion des 2+2-sitzigen Sportlers wurde die offene Variante mitgeplant.
"Größere strukturelle Veränderungen" so Toyota, seien im Falle einer Serienproduktion nicht nötig. Die Japaner geben an, dass auch der Roadster über ein ähnliches gutes Leistungsgewicht von 6,3 Kilogramm je PS verfügen wird; Indiz für eine Konstruktion, die von vornherein die für das Weglassen eines festen Daches nötigen Versteifungen berücksichtigt hat. Durch das offene Stoffverdeck sinkt gegenüber dem Coupé sogar der Schwerpunkt etwas ab, der Roadster sollte also nicht weniger kurvengierig sein als das Coupé.
Das Dach selbst besteht aus mehreren Textillagen, wird elektrisch betätigt und hat eine Heckscheibe aus Glas. Das Gepäckvolumen soll durch das Verdeck nur minimal beeinflusst werden. Der Platz für die Insassen bleibt wie beim Coupé und typisch für einen 2+2-Sitzer: vorne gut, hinten unbrauchbar.
Antriebseitig setzt Toyota beim Roadster auf die gleiche Konstellation wie beim Coupé. Der von Subaru stammende 2-Liter-Boxer sorgt mit Drehfreude und 200 PS für artgerechte Kraft, die mittels eines Sechsgang-Getriebes an die Hinterachse geleitet wird. Im Ernstfall wird man dann aber sicherlich auch die Sechsgang-Automatik ordern können.
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