Natürlich ist er auf diesen Aufnahmen noch getarnt, der brutale Sound lässt aber erahnen, was da für ein Geschoss auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März 2013) präsentiert wird. Der 6,3-Liter-V12-Mittelmotor stammt aus dem F12 Berlinetta, hat aber eine Leistungskur erfahren und stellt 811 PS bereit. Zusätzliche Power kommt vom HY-KERS-Hybridsystem, sodass insgesamt 932 PS zur Verfügung stehen.
Trotz Hybridantrieb soll der Brutal-Ferrari ein Leistungsgewicht wie in der Formel 1 haben, heißt es im Magazin des Herstellers, da die verwendeten Batterien relativ leicht sein sollen. Ferrari verspricht einen Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,5 Sekunden.
Die Italiener finden große Worte für den F150: Das Design sei "nichts Geringeres als der Höhepunkt des Schaffens der Sportwagenschmiede", sagt etwa Designer Flavio Manzoni. Technik-Chef Roberto Fedeli spricht vom "größten Technologietransfer von der Formel 1 auf die Straße".
Die Konstruktion wird aus vier verschiedenen Karbonvarianten bestehen, was dem Ferrari F150 einen Gewichtsvorteil von 22 Prozent gegenüber dem Enzo bringt und die Verwindungssteifigkeit um 27 Prozent erhöhen soll. Ein Unterbodenschutz aus Kevlar schützt die Teile unterhalb des Monocoques. In Radstand und Höhe wird er dem 458 Italia entsprechen.
Der Preis wird über einer Million Euro liegen – und da sind die österreichspezifischen Steuern noch nicht eingerechnet.
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