Laut Ö3-Statistik

Leichte Zunahme der Geisterfahrer, keine Todesopfer

Motor
30.01.2013 07:17
Nicht weniger als 392 Mal wurde im Vorjahr von Ö3 vor Geisterfahrern gewarnt. Das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber 2011, liegt ungefähr auf dem Niveau der Jahre 2009 und 2010, ist aber weit unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2004 (550 Meldungen). Laut der am Mittwoch veröffentlichten Statistik ereignete sich im Vorjahr glücklicherweise kein einziger tödlicher Geisterfahrerunfall.

Im Juli verirrten sich mit 50 Meldungen die meisten Fahrer auf die falsche Seite einer Autobahn oder Schnellstraße, im Mai hingegen mit 22 Geisterfahrern die wenigsten. Im Bundesländerranking führt zum fünften Mal hintereinander Niederösterreich, dahinter folgen die Steiermark und Tirol. Am Ende der Reihung liegt wie gewohnt das Burgenland. Den stärksten Zuwachs an Meldungen verzeichnete Kärnten, nahezu halbiert haben sich hingegen jene in Salzburg.

Südautobahn mit den meisten Geisterfahrern
Die Autobahn mit der größten Häufigkeit an Geisterfahrern bleibt die Südautobahn (A2). In Relation zur Länge sind auf der Mühlkreisautobahn (A7) die meisten unterwegs. Das am stärksten betroffene Teilstück ist die Inntalautobahn (A12) im Abschnitt "Tiroler Unterland" zwischen Innsbruck-Ost und Kufstein mit 19 Meldungen.

Bei den Zeitpunkten der Warnungen sticht der Samstag mit 80 Meldungen hervor, während an Montagen mit 44 nur halb so viele Geisterfahrer unterwegs sind. Die "gefährlichste" Tageszeit ist der frühe Abend (18 bis 21 Uhr). Am meisten zu tun hatte man bei Ö3 am 20. Juni und am 20. September, als man vor jeweils sechs Geisterfahrern warnen musste. Quelle ist zu mehr als 90 Prozent die Polizei, der Rest stammt von Autofahrern, die direkt beim Radiosender anrufen.

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