In Österreich liegt Hyundai derzeit bei 5,7 Prozent Marktanteil und damit auf Platz 6 in der Zulassungsstatistik, hinter VW, Skoda, Ford, Audi und Opel. Im C-Segment, also in der Golf-Klasse, haben die Koreaner mit dem i30 sogar Platz zwei hinter dem Wolfsburger Kompakt-Star inne, und diese Position soll sich mit der brandneuen Kombiversion noch festigen. Dazu soll auch der Aufpreis von nur 1.000 Euro gegenüber dem normalen i30 beitragen, der 100-PS-Benziner ist also ab 16.990 Euro zu haben.
Sportliche Ansage mit bis zu 347 PS
Was lange währt, wird endlich gut, könnte man über Hyundais Kompakt-Coupé Veloster sagen: Der Design-Künstler mit drei Türen (eine links, zwei rechts) bekommt jetzt endlich den Motor, der zum sportlichen Design passt. Zusätzlich zu dem braven Sauger mit 140 PS, der ordentlich Drehzahl braucht, um was weiterzubringen, ist ab Frühjahr 2013 ein Turbomotor im Programm, der 186 PS leistet und mit dem 1,3-Tonner leichtes Spiel hat. Dank Twin-Scroll-Aufladung steht das maximale Drehmoment von 265 Nm schon bei 1.500/min. an. In 8,4 Sekunden ist man auf Tempo 100, mit Sechsgang-Automatik sogar um drei Zehntel schneller. Hier trügt der Schein, denn vom Gefühl her ist der Handschalter spritziger. Mit 214 km/h sind beide gleich schnell, mit 6,9 l/100 km ist der Handschalter knapp einen Liter sparsamer.
Das Ärgste: Der Turbo kostet mit 27.990 Euro nur 1.500 Euro mehr als der schwächere Bruder mit gleicher (Top-)Ausstattung. Allerdings gibt es den 140-PS-Veloster auch in einer Basis-Version um 19.990 Euro, also jetzt 3.000 Euro billiger als bei der Markteinführung letztes Jahr, den Turbo gibt's nur in Glanz und Gloria.
Noch sportlicher geht es mit dem Hyundai Genesis Coupé zu. Hyundais großer Heckantriebs-Sportler hat nicht nur ein Facelift erhalten, sondern auch eine kräftige Leistungsspritze. Der 3,8-Liter-V6 leistet jetzt 347 PS statt vormals 303 PS, das maximale Drehmoment wurde von 361 auf glatte 400 Nm erhöht. Wie viel Drehmoment gerade anliegt, lässt sich auf einem kleinen Rundinstrument in der Mittelkonsole ablesen, direkt neben dem Instrument, dessen Zeiger die gerade abgerufene Beschleunigung in Prozent angibt. Bei 100 Prozent absolviert der 1,9-Tonner den Standardsprint in 5,9 Sekunden, bei 260 km/h wird abgeregelt.
Die Automatik-Version hat statt sechs Fahrstufen nun deren acht, die allerdings bei einer ersten Testfahrt wenig harmonisch durchgemischt wurden. Angesichts der Leistung sensationell ist der Preis: 47.990 werden für den V6 fällig, mit Automatik 2.000 Euro mehr. Wem der V6 zu stark oder teuer ist oder wem er zu gut klingt, der kann zum 2-Liter-Vierzylinder-Turbo greifen. Der leistet 275 PS, schafft immerhin 373 Nm und kostet 43.990 bzw. 45.990 Euro.
Last not least: Der Santa Fe
Hyundai renoviert seine mittlere SUV-Baureihe Santa Fe und läutet den Generationenwechsel optisch mit einer grundlegend neuen Designsprache ein. Mit schneidigen Linien und beinahe muskulöser Formensprache demonstriert der Koreaner Markenzugehörigkeit. Aber auch unter dem Blech hat sich einiges getan: Der 2,4 Liter große Benziner (nur Frontantrieb) wurde auf Direkteinspritzung umgestellt und leistet – allerdings bei nahezu gleichem Verbrauch – 18 PS (192 statt 174) mehr. Der hierzulande deutlich gängigere Diesel (wahlweise als 2WD oder 4WD erhältlich) mit 197 PS wurde aber sparsamer und soll mit 5,9 statt 6,3 l/100 km auskommen. Alternativ gibt es den Santa Fe mit 150-PS-Diesel. Die Preisliste reicht von 33.990 Euro für den Benziner bis 44.990 für den großen Diesel mit Allradantrieb.
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