Auf einer Website stellt der US-Suchmaschinengigant Möglichkeiten zur Verfügung, um Text- und Tondokumente hochzuladen, mit anderen zu teilen und Hintergrundinformationen über verschiedenste Sprachen bereitzustellen. Mit jeder einzelnen nicht mehr existenten Sprache verliere man "das Zeugnis von Jahrhunderten des Lebens", heißt es dort.
Wesentlich vorangetrieben wurde das Projekt von der Alliance for Linguistic Diversity, die extra dafür gegründet wurde. Hier versammeln sich Gruppen, um "Bemühungen rund um die Dokumentation bedrohter Sprachen anzustoßen, zu forcieren und zu stärken". Derzeit hat die Allianz 29 Mitglieder.
Die Beaufsichtigung des Projekts will Google an das First Peoples' Cultural Council und das Institute for Language Information & Technology (The Linguist List) an der Eastern Michigan University in Zusammenarbeit mit dem Advisory Committee übertragen. Künftig sollen auch wissenschaftliche Forschungen von dem Dokumentationsvorhaben profitieren.
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