BMW bringt im Frühjahr die R 12 als klassischen Cruiser und die R 12 nineT als klassischen Landstraßenfeger und Nachfolgerin der erfolgreichen R nineT.
BMW orientiert sich bei der Typbezeichnung der jüngsten Klassik-Modelle an der Firmenhistorie: Die zwei neuen Motorräder tragen die schon 1935 gebräuchliche Modellbezeichnung R 12. Die 750er, selbstverständlich mit Kardanantrieb, wurde zum meistgebauten Modell der BMW-Vorkriegsgeschichte; zudem war es die erste BMW mit einer hydraulisch gedämpften Teleskopgabel.
Auch in den beiden neuen R-12-Versionen sind die Grundbedingungen bayerischen Motorradbaus erfüllt: Die Kardanwelle dreht sich innerhalb des Kardangehäuses, der luft-/ölgekühlte Boxermotor weist einen Hubraum von 1170 Kubikzentimetern auf. Er ist praktisch die vor-vorige Generation des Boxers aus der aktuellen R 1300 GS.
Während BMW für die dynamischere R 12 nineT eine Höchstleistung von 109 PS (115 Nm bei 6500/min.) angibt, wird der Motor in der als klassischer Cruiser mit serienmäßigem Solositz bezeichneten R 12 mit 95 PS (110 Nm bei 6000/min.) ausgeliefert. Sie rangiert aber auch in punkto Ausstattung unterhalb der R 12 nineT, die beispielsweise einen aufwendigen Aluminiumtank und doppelte Rundinstrumente im Cockpit aufweist.
Das schlägt sich notwendigerweise im Preis nieder. Die R 12 nineT wird ab 20.690 Euro zu haben sein, während die R 12 ab 16.990 Euro kosten wird. Die Auslieferung beider R 12-Versionen soll im Frühjahr beginnen; für beide steht eine Vielzahl von Ausstattungsoptionen zur Verfügung.
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