Valentina Höll siegte trotz vieler Probleme im ersten Saisonrennen. Die neue Strecke in Südkorea verlangte dem Downhill-Ass so viel ab wie nie zuvor. Am Ende war die Junioren-Gewinnerin sogar schneller als die vierfache Gesamtweltcupsiegerin.
Erstes Rennen, erster Sieg! Ein perfekter Start für Mountainbikerin Valentina Höll in die Downhill-Saison 2026. „Erster Sieg mit dem neuen Team ist einfach extrem cool“, jubelte die Pinzgauerin, die seit Winter bei Commencal fährt, nach Platz eins im südkoreanischen Mona Yong Pyong. Während sie in der Vorsaison bis zum letzten Rennen warten musste, um auf das oberste Stockerl steigen zu dürfen, war es diesmal gleich zu Beginn soweit.
Dabei war die neue Strecke („ein sehr spezieller Kurs“) richtig schwierig zu bewältigen. In der Quali stürzte die 24-Jährige noch. „Das hat mir nicht wirklich geholfen. Ich habe in den drei Tagen richtig Probleme gehabt.“ Am Renntag spielte sie für sich selbst Psychologin, redete sich gut zu: „Ich habe im Lift am Weg nach oben versucht, einfach positiv zu bleiben und es so zu nehmen, wie es kommt.“ Auch im Rennen tat sich die vierfache Gesamtweltcupsiegerin sehr schwer. „Ich habe noch nie auf einer Strecke so viel gekämpft. Es war mega hektisch.“
Die Siegerin im Elite-Bereich war diesmal sogar fast eine Sekunde langsamer als Aletha Ostgaard (USA), die bei den Junioren triumphierte. „Das weiß ich, aber ich bin froh, dass ich überlebt habe und einfach gesund bin“, lachte Höll.
Nach einem nicht perfekten Winter und der Umstellung auf ein neues Bike, will sie in den kommenden Wochen an ihren Grundlagen arbeiten. In drei Wochen geht es in Nove Mesto (Tch) weiter, gefolgt von Loudenvielle (Fra) und Hölls Heimweltcup in Leogang von 11. bis 14. Juni.
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