Ohne diese Accounts hätte das Netzwerk um die 800 Millionen Mitglieder. Die Zahl ist insofern bedeutend, als jeder einzelne Nutzer Facebook wertvoller macht. Die Investoren schauen derzeit ganz genau hin, wie gut das Geschäft beim sozialen Netzwerk läuft, schließlich will Facebook ihr Geld.
Der Börsengang soll nach den ursprünglichen Plänen fünf Milliarden Dollar (3,78 Milliarden Euro) einbringen. Wann der Gang an die Börse nun genau erfolgt und wie teuer die einzelne Aktie wird, steht indes immer noch nicht fest.
Aktuell lässt sich das Netzwerk weltweit von 31 Banken beraten. Hauptkonsortialführer des Börsengangs sind Morgan Stanley, Goldman Sachs sowie JP Morgan. Zudem begleiten die Bank of America, Barclays Capital, Credit Suisse und Citigroup die Emission.
Je mehr Banken den Börsengang begleiten würden, desto mehr Analysten beschäftigten sich auch hinterher mit den Aktien, erläuterte Dan Niles vom Hedgefonds AlphaOne Capital Partners einen Grund für die lange Liste.
"Die Banken bekommen alle Geld dafür und der Facebook-Börsengang ist sehr prestigeträchtig". Die Beteiligung kleinerer Institute könne außerdem die Verbreitung der Facebook-Aktien vorantreiben. "Kleinere Firmen erreichen oft Privatkunden, die sonst keinen Zugang zu Facebook-Aktien hätten", erläuterte Niles.
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