Ende für Ärgernis

Microsoft will angeblich Points-System begraben

Web
24.01.2012 10:09
Für Nutzer - allen voran Spieler - ist sie vor allem ein Ärgernis: Microsofts hauseigene Währung, die Microsoft Points. Damit können auf der Spielekonsole Xbox 360 und via PC online Spiele, Filme und Musik gekauft werden. Microsoft spart so Kreditkarten-Spesen, für den User jedoch ist die Preisgestaltung undurchsichtig. Damit soll laut einem Bericht bald Schluss sein.

Microsoft wolle die Microsoft Points bis Ende 2012 durch echte Währung ersetzen, berichtet "InsideMobileApps" unter Berufung auf angeblich gut informierte Quellen. Der Konzern habe die Entwickler bereits darüber in Kenntnis gesetzt, heißt es.

Die Microsoft Points kranken an mehreren Punkten. Es ist für den Normalnutzer nur umständlich möglich, genau auszurechnen, wie viel er etwa für einen Spieledownload exakt ausgeben muss. Zudem muss er die Points erst online oder per Prepaid-Karte erwerben - bequem ist das nicht. Ein weiterer Nachteil der Microsoft Points: Je nach Währung hat der User teils erhebliche finanzielle Vor- oder Nachteile.

Möglicherweise befürchtet Microsoft, durch die komplizierten Microsoft Points Neukunden zu verschrecken. Schließlich will der Konzern dieses Jahr auf Smartphones und mit Windows 8 auch auf Tablet-PCs durchstarten. In beiden Märkten herrscht bereits ein erbitterter Kampf zwischen Apples iOS und dem offenen Betriebssystem Android - und beide setzen auf echte Währung.

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