Microsoft wolle die Microsoft Points bis Ende 2012 durch echte Währung ersetzen, berichtet "InsideMobileApps" unter Berufung auf angeblich gut informierte Quellen. Der Konzern habe die Entwickler bereits darüber in Kenntnis gesetzt, heißt es.
Die Microsoft Points kranken an mehreren Punkten. Es ist für den Normalnutzer nur umständlich möglich, genau auszurechnen, wie viel er etwa für einen Spieledownload exakt ausgeben muss. Zudem muss er die Points erst online oder per Prepaid-Karte erwerben - bequem ist das nicht. Ein weiterer Nachteil der Microsoft Points: Je nach Währung hat der User teils erhebliche finanzielle Vor- oder Nachteile.
Möglicherweise befürchtet Microsoft, durch die komplizierten Microsoft Points Neukunden zu verschrecken. Schließlich will der Konzern dieses Jahr auf Smartphones und mit Windows 8 auch auf Tablet-PCs durchstarten. In beiden Märkten herrscht bereits ein erbitterter Kampf zwischen Apples iOS und dem offenen Betriebssystem Android - und beide setzen auf echte Währung.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.