Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, aber immerhin blieb der Biker bis auf ein paar Kratzer und blaue Flecken unverletzt. Der 38-Jährige Berner war er im Schweizer Kanton Neuenburg (Neuchatel) auf der H18 Richtung La Chaux-de-Fonds zu schnell unterwegs, als er die Radarfalle am Straßenrand erspähte. Daraufhin dürfte er nach Auskunft der Polizei reflexartig voll gebremst haben und dadurch weggerutscht sein.
Die Kamera löste bei 107 km/h aus und fotografierte den ertappten Bruchpiloten einen Moment nach dem Sturz, während er neben seinem Funken schlagenden Bike über die Straße rutschte. Die Polizei geht davon aus, dass er deutlich mehr auf dem Tacho hatte, als er die Radarfalle entdeckte.
Mit dem gemessenen Tempo zum Zeitpunkt des Fotos blieb er 3 km/h unter der für den Führerschein gefährlichen Geschwindigkeit von 110 km/h – so wird er den wohl wenigstens behalten dürfen.
Immer wieder passieren schwere Unfälle oder auch Motorradstürze, weil Fahrer angesichts einer Geschwindigkeitskontrolle eine Vollbremsung hinlegen - siehe Infobox!
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