Wie schon 2023 steht Julia Grabher bei den French Open in der zweiten Runde. Damals war sie dort an der US-Amerikanerin Coco Gauff gescheitert und auch heuer wartet wieder ein US-Girl, das aktuell in den Top-10 der Weltrangliste aufscheint, auf die 29-Jährige aus Vorarlberg.
Souverän – so präsentierte sich Julia Grabher bei ihrem 6:2, 6:2-Auftaktsieg in Roland Garros über die slowakische Qualifikation Rebecca Sramkova. „Ich bin nicht mit viel Selbstvertrauen hierhergekommen“, gestand die 29-Jährige. „Das war jetzt aber ein solides Match, auf das ich stolz bin und auf das ich aufbauen kann.“ Zumal sich die Dornbirnerin mit ihrem 71-minütigen Blitzauftritt auch viel Kraft in der Hitze von Paris sparte.
Amerikanerin mit russischen Wurzeln
Das tat aber auch ihrer nächsten Gegnerin: US-Girl Amanda Anisimova benötigte für ihren 6:3, 6:1-Erfolg über die französische Wildcardspielerin Tiantsoa Rakotomanga Rajaonah sogar nur 69 Minuten. Für Grabher ist die 24-Jährige, die als Tochter russischer Auswanderer in Miami geboren wurde, ein noch unbeschriebenes Blatt. 2025 schaffte sie es aber in Wimbledon und bei den US Open ins Finale, in der Weltrangliste rangiert Anisimova aktuell auf Position sechs, 115 Plätze vor Grabher...
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