Die Teuerungswelle bereitet uns gerade allen große Sorgen. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und jetzt zum Ex-Warmduscher werden? Welche gesundheitlichen Vorteile Sie dann erwarten dürfen und worauf man dabei achten sollte.
Zugegeben, kaltes Wasser auf den Körper prasseln zu lassen ist nichts für „Weicheier“, aber doch einen Versuch wert, wenn man sich folgende Auflistung der positiven Auswirkungen (nicht nur auf die Geldbörse) vor Augen führt:
Darüber freut sich Ihr Körper
Ein kühler Guss (anfangs genügen 30 Sekunden!) statt wohlig warmer Berieselung stärkt das Immunsystem. Wissenschafter vermuten, dass die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöht wird. Diese vernichten Krankheitserreger im Organismus. Nach dem erfrischenden Vergnügen weiten sich zudem die Blutgefäße, um mit vermehrtem Bluttransport die Haut zu erwärmen. Das kommt einem Training für die Gefäße gleich, beugt Krampfadern vor. Außerdem verengt der Vorgang die Poren und strafft die Haut. Das kalte Nass unterstützt darüber hinaus die Fettverbrennung sowie verringert Stress und Depressionen.
Mit mehr Selbstvertrauen in den Tag starten
Wer sich frühmorgens überwunden hat, beginnt den Tag zudem mit einem Erfolgserlebnis. Das kann sich stärkend auf Selbstvertrauen und mentales Wohlbefinden auswirken.
Auch einige Studien sprechen für kühles Duschen. So konnten etwa niederländische Forscher rund um Dr. Geert A. Buijze, Abteilung für Orthopädische Chirurgie am Universitätskrankenhaus Amsterdam, anhand von gesunden Probanden zeigen, dass Kalt- im Vergleich zu Warmduschern über drei Monate um 29% weniger Krankenstände in Anspruch nahmen - also weniger krank waren.
Vor dem Loslegen zum ärztlichen Check-up
Zunächst bitte den Hausarzt fragen, vor allem bei Vorerkrankungen. Gibt er das „Go“, anfangs immer mit warmem Wasser beginnen, dann Arme und Beine sowie den Oberkörper insgesamt eine halbe Minute kühl abbrausen. Die Dauer langsam steigern.
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