Mit schlappen 6,1 Milliarden Euro ist dieser Tage EU-Ratspräsident Costa nach Kiew gereist, um gemeinsam mit Präsident Selenskyj das 35-Jahr-Jubiläum der ukrainischen Unabhängigkeit zu feiern. Und gemeinsam mit der sogenannten „Koalition der Willigen“ sagte er dem Krieg führenden Land weitere, schier unbegrenzte Finanzmittel zu.
EINERSEITS ist diese Jubiläumsgabe von 6 Milliarden kaum ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Finanzbedarf der Ukraine, für humanitäre Hilfe für die geplagte Zivilbevölkerung, aber vor allem für Waffen und militärische Ausrüstung wird damit gerade für einige wenige Wochen gedeckt sein.
ANDERERSEITS wird die Ukraine für die EU zunehmend zu einem Fass ohne Boden. Nach Auskunft des renommierten Kiel Instituts flossen bisher etwa 230 Milliarden Euro aus der EU nach Kiew und weitere 160 Milliarden sind noch vorgesehen. Im Vergleich dazu haben die Amerikaner gerade 110 Milliarden gezahlt und diese Leistungen nun vollends eingestellt.
Stattdessen macht die US-Rüstungsindustrie aber blendende Geschäfte, weil mit dem europäischen Geld vorwiegend amerikanische Waffen gekauft werden. Waffen, mit denen die Ukraine wiederum in jüngster Zeit vor allem die russische Erdöl- und Erdgasproduktion zu zerstören versucht. Womit wiederum die Erdölpreise auf dem Weltmarkt dramatisch ansteigen.
Was dann wieder die europäische Wirtschaft in gewaltige Probleme bringt.
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