Die "billigen Plätze"

Auf der Rückbank sitzt man ziemlich gefährlich

Motor
21.06.2011 13:26
Auf der Rückbank sitzen Pkw-Passagiere meist gefährlicher als gedacht. Wie ein Test des ÖAMTC ergeben hat, sind in der zweiten Reihe oft weniger gute Rückhaltevorrichtungen eingebaut als vorne, was bei einem Unfall schwerere Verletzungen als notwendig zur Folge hat. So fehlen oft Gurtkraftbegrenzer und Gurtstraffer, die bei einem Aufprall die Verletzungen mindern.

"Ohne Kraftbegrenzer wird der Insasse bei einem Aufprall mit einer Belastung von zehn Kilonewton, das entspricht dem Gewicht einer Tonne, zurückgehalten", erklärte ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Dieser Wert könne durch den Begrenzer, der den Körper weicher abbremst, halbiert werden. Das Risiko bleibender Hirnschäden nach einem Autounfall könne dadurch um bis zu 80 Prozent reduziert werden, die Belastung der Brust verringere sich ebenfalls.

Besuche krone.at/Auto & Motorrad auf Facebook und werde Fan! 

Die Ausstattung der Rücksitze mit Gurtstraffern erfolgt bei den meisten Herstellern nicht serienmäßig, kritisiert der ÖAMTC. Das Risiko, bei einem Frontalcrash auf die erste Sitzreihe zu prallen, sei dabei sehr hoch. Außerdem bestehe die Gefahr, unter dem Gurt durchzurutschen.

Auch die Geometrien der Kopfstützen sollten überarbeitet werden. Bei vielen Modellen sei der Abstand zum Kopf zu groß, eine ausreichende Stützung daher nicht gegeben.

Abgesehen davon schnallen sich noch immer viele Mitfahrer hinten nicht an, weil sie glauben, das sei nicht notwendig. Ein gefährlicher Irrtum.

Im Normalfall sind lediglich kleine Kinder auf der Rückbank in Sicherheit, denn Kindersitze sorgen für guten Halt, wie der Test ergeben hat.

Besuche krone.at/Auto & Motorrad auf Facebook und werde Fan! 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Motor
21.06.2011 13:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
KMM
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung