Der Astra GTC tritt als Coupé der Kompaktwagenfamilie auf. Dem sportlichen Anspruch entsprechend wurde die Karosserie komplett umgekrempelt. Lediglich Rückspiegelgehäuse und Antenne sind laut Opel noch mit dem Fünftürer identisch. An der Front fällt als Unterscheidungsmerkmal zunächst ein deutlich vergrößerter unterer Lufteinlass auf. Ein schwungvoller Blechknick an der Fahrzeugseite und das breite Heck mit Dachspoiler sorgen zusätzlich für Eigenständigkeit.
Auch am Fahrwerk wurde gefeilt, damit die äußerliche Dynamik auch auf die Straße findet. Alle Motorvarianten erhalten ein spezielles sogenanntes HiPerStrut-Hochleistungsfederbein an der Vorderachse, das das konventionelle McPherson-Exemplar ersetzt. Dadurch soll sich der bei Fronttrieblern häufig störend auftretende Antriebseinfluss auf die Lenkung reduzieren. Auch die Optik profitiert, da nun größere Räder an die Achse passen.
Motorenpalette hat noch Luft nach oben
Die Motoren sind aus dem Fünftürer bekannt, zum Marktstart im Herbst stehen fünf Triebwerke zur Wahl. Den Einstieg markiert ein 1,4-Liter-Saugmotor mit 100 PS, darüber rangieren zwei Turboversionen mit 120 und 140 PS. Top-Motor ist vorläufig ein 1,6-Liter-Turbo mit 180 PS. Eine besonders leistungsstarke OPC-Version mit weit mehr als 200 PS folgt im kommenden Jahr. Auf Dieselseite wird lediglich der stärkste Motor aus dem fünftürigen Astra angeboten, ein 2,0-Liter-Aggregat, erstarkt auf 165 PS.
Zur Ausstattung des GTC zählen neben klassenüblichen Posten wie Klimaanlage, CD-Radio und elektrischen Außenspiegeln auch Besonderheiten wie ein Sportfahrwerk und ein adaptives Fahrlicht. Dieses passt den Lichtkegel an die Fahrsituation an und verfügt erstmals bei Opel auch über einen kamerabasierten Fernlicht-Assistenten, der die Blendung des Gegenverkehrs verhindert. Optional gibt es unter anderem eine Frontkamera mit Verkehrszeichenerkennung, einen Spurhalteassistenten und einen Abstandswarner. Auch der aus anderen Modellen der Marke bekannte ergonomische Sportsitz ist gegen Aufpreis zu haben.
Die Preise sollen den Hauptkonkurrenten VW Scirocco durchwegs klar unterbieten – um einige Tausender.
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