03.11.2021 09:41 |

Neue Geschäftsbereiche

TikTok-Mutter Bytedance stellt sich neu auf

Der chinesische TikTok-Eigner ByteDance sortiert sich neu. TikTok-Chef Shou Zi Chew, der bisher auch als Finanzchef von ByteDance agierte, werde sich nur noch auf die Führung des Kurzvideo-Dienstes konzentrieren, hieß es in einem internen Schreiben, das Reuters vorlag. Zugleich will das Unternehmen sechs neue Geschäftsbereiche gründen - darunter TikTok und die chinesische Version Douyin wie auch die Geschäftseinheit BytePlus und die Spielesparte Nuverse.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Für ByteDance sind das die größten Veränderungen seit dem Rückzug von Firmenmitbegründer Zhang Yiming mit dem ungewöhnlichen Verweis auf fehlende Managerqualitäten im Mai. Offiziell wird Liang das Ruder im Dezember übernehmen.

Heißer Kandidat für Börsengang
Im vergangenen Jahr setzte ByteDance 34,3 Milliarden Dollar (29,63 Milliarden Euro) um. Lange wurde der Pekinger Konzern, der mit rund 300 Milliarden Dollar bewertet wird, als Börsenkandidat gehandelt. Ein Gang auf das Parkett stehe zunächst nicht an, hieß es im April.

In der Schwebe ist auch die Zukunft von TikTok in den USA, wo der frühere US-Präsident Donald Trump den Verkauf der amerikanischen Aktivitäten erzwingen wollte und schon Oracle und Walmart als Käufer genannt wurden. Sein demokratischer Nachfolger Joe Biden hat diese Pläne widerrufen, strebt aber eine Überprüfung von Apps an, deren Besitzer aus dem Ausland kommen.

 krone.at
krone.at
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)