Großer Schlag gegen die Drogenszene: Ermittler haben Suchtgift im Wert von rund sechs Millionen Euro sichergestellt. Gleichzeitig klickten in Österreich und im Ausland die Handschellen. Hinter der Aktion steht ein internationales Netzwerk. Details dazu präsentierte die Polizei am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Niederösterreich.
Demnach sollen die Drogen seit 2023 in Kerzen eingearbeitet und so getarnt verschickt worden sein. Über den Postweg gelangte das Suchtgift unter dem Namen echter Kerzenmanufakturen an Abnehmer. Im März 2025 klickten dann die Handschellen.
Vier Verdächtige ausgeforscht
Insgesamt konnten vier Verdächtige in Österreich ausgeforscht werden. Auch in weiteren Ländern klickten die Handschellen. Unter anderem wurde ein 27-jähriger Österreicher im Zusammenhang mit rund 4,5 Kilo Ketamin festgenommen und hat seine Strafe bereits verbüßt. Als mutmaßlicher Auftraggeber gilt jedoch ein 38-jähriger Niederländer.
Weitere Festnahmen
Unter dem Codenamen „Operation Candle Trip“ gingen die Ermittler gegen das internationale Netzwerk vor. Neben dem 38-Jährigen konnte auch ein weiterer Verdächtiger geschnappt werden: Ein 26-jähriger Niederländer wurde in Österreich festgenommen.
Als Kopf der Bande gilt ein 35-jähriger Niederländer, der in Amsterdam festgenommen wurde und den Schmuggel sowie den Handel organisiert haben soll.
160 Kilo Ketamin
Insgesamt stellten die Ermittler 160 Kilo Ketamin, 15 Kilo Kokain und 30 Kilo MDMA im Gesamtwert von rund sechs Millionen Euro sicher. Zwischen 2022 und 2025 wurden zudem 41 Paketsendungen abgefangen. Sie waren allesamt von Österreich aus verschickt worden.
Wegen des hohen Reinheitsgehaltes der Drogen sei davon auszugehen, dass diese vor dem Weiterverkauf gestreckt worden wären. Der Verkaufserlös hätte so noch um ein Vielfaches erhöht werden können, wurde seitens der Polizei betont.
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