Auf die Frage, warum sich Mitarbeiter über solche Regeln hinwegsetzen, sagen zwei von fünf Mitarbeitern (41 Prozent): "Um im täglichen Job produktiv arbeiten zu können." Auf der anderen Seite weiß beispielsweise knapp ein Viertel der Anwender (24 Prozent) gar nicht, dass solche Regeln überhaupt existieren.
Zwar haben 82 Prozent der Firmen dezidierte Nutzungsrichtlinien für Video- und Web-2.0-Portale sowie mobile Geräte unterschiedlicher Art, allerdings kommunizieren nur 16 Prozent der Unternehmen diese auch einmal im Monat an Anwender. Quartalsweise informieren 35 Prozent, einmal im Jahr nur 32 Prozent der Unternehmen. 64 Prozent aller Anwender halten das bestehende Regelwerk aber ohnehin für verbesserungsbedürftig.
"Pauschale Verbote sind der falsche Weg", kommentiert Axel Föry von Cisco das Umfrageergebnis. Der digitale Lebensstil lasse sich auf Dauer nicht in ein Regel-Korsett zwängen. Unternehmen sollten stattdessen über eine flexiblere Richtlinien-Politik nachdenken, um ungehinderte Kommunikation über Standort-, Geräte- und Unternehmensgrenzen hinweg zu ermöglichen, so Föry.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.