Das liegt nicht zuletzt an den sehr erwachsenen Maßen. Mit einer Länge von 4,33 Metern ist der neue C4 fünf Zentimeter länger als der alte, und sogar deren 13 länger als der aktuelle VW Golf. Breite und Höhe sind fast identisch mit den Wolfsburger Abmessungen. Trotzdem sind die beiden in etwa gleich schwer. Beinahe ein Klassenunterschied besteht beim Kofferraum, der satte 408 Liter fasst.
Die Namen für die Ausstattungsvarianten spielen mit der französischen Herkunft des C4, immerhin aus dem Land der Liebe und der Verführung: „Attraction“, „Seduction“ und „Exclusive“ heißen die Stufen zum Glück. In der Topausstattung wird ein Wunsch vieler Autofahrer serienmäßig endlich wahr: ein Tempomat mit mehreren programmierbaren Geschwindigkeiten.
Außerdem im Portfolio: ein System zur Überwachung des toten Winkels, Nebelscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht, eine in die Mittelkonsole integrierte 230-V–Steckdose, automatischer Notruf- Assistent, komfortable Sitze mit elektrisch verstellbarer Lordosenstütze vorne und Massagefunktion für den Fahrer und bereits bekannte Technologien wie automatisiertes Schaltgetriebe, Berganfahrhilfe, elektrische Feststellbremse, AFIL-Spurassistent, mitlenkende Bi-Xenon-Scheinwerfer oder automatische Vermessung von Parklücken. Nettes Gimmick: polyphone Warn- und Signaltöne, die sich individuell einstellen lassen.
Alle C4-Motoren erfüllen Euro 5: vier HDi-Motoren (92 PS, 112 PS mit und ohne e-HDi, 150 PS) und drei Benzinmotoren (95, 120 und 156 PS). Die e-HDi-Technologie ist ein „Mikro-Hybrid“ mit einem Stop&Start-System, das den Motor blitzschnell abstellt, wenn das Fahrzeug stillsteht oder in Verzögerungsphasen ab 8 km/h (Ampel, zäh fließender Verkehr …) und in 0,4 Sekunden wieder startet – und das ohne Vibrationen und ohne Geräusch, wie Citroen verspricht. Der e-HDi 110 FAP stößt bei der Einführung 109 g/km CO2 aus, später soll das noch auf 99 g/km reduziert werden.
Erhältlich ist der neue C4 ab Anfang Jänner. Das Einstiegsmodell kostet 17.990,- Euro.
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