Der Statistik zufolge schnellste die Zahl der Anzeigen im Bereich "Sonstige Betrugsformen durch Missbrauch des Internets" im Vergleich zum Vorjahr von 22 auf 1.074 hoch. Die Polizei kämpft laut Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt jährlich mit steigenden Delikten im Online-Bereich.
"Facebook ist eine Chance für viele, Facebook hat aber auch viele Risiken", warnte der Kriminalist vor steigenden Zahlen bei Betrug, Missbrauch, Mobbing und Stalking. Helfen könne dagegen vor allem die Sensibilisierung der Internetnutzer.
Österreichweit 398.415 Anzeigen
Das Fazit der übrigen Statistik: Insgesamt 398.415 Anzeigen wurden bis Ende September österreichweit erstattet - ein Rückgang von 41.772 Fällen, der sich in allen Bundesländern im Ausmaß von drei (Kärnten) bis 13 Prozent (Salzburg) bemerkbar machte.
Besonders deutlich waren die positiven Entwicklungen in Bereichen, die zuletzt großen Zulauf erlebten: Im Vergleich zu 2009 wurden um 40,9 Prozent weniger Einbruchsdiebstähle in Einfamilienhäuser - 3.276 statt 5.543 Anzeigen - verzeichnet. Bei Wohnungen wurden 19 Prozent (7.424 statt 9.167 Anzeigen) weniger Delikte gemeldet.
Im Bereich Raub gab es bei Trafiküberfällen eine Abnahme von 101 auf 36 Delikte. Positiv fiel auch die Bilanz im Sektor Kfz-Kriminalität aus: Statt 586 wurden heuer nur 161 Lkw gestohlen.










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