Was wir nicht sehen, kann uns trotzdem schaden: Mikroplastik ist längst überall – in der Luft, im Wasser und sogar dort, wo wir uns eigentlich gesund fühlen wollen. Thilo Hofmann, Universitätsprofessor für Umweltgeowissenschaften, schlägt Alarm und zeigt im Podcast bei Elisabeth Oberzaucher auf: Die größte Gefahr kommt aus einer völlig unterschätzten Quelle.
Mikroplastik ist kein neues Problem – aber eines, das lange ignoriert wurde. Heute wissen wir: es ist praktisch überall. Doch während viele an Plastiksackerl oder Verpackungen denken, liegt die wahre Hauptquelle ganz woanders: beim Autoverkehr. Von den Gesamtemissionen, die insbesondere in Nordeuropa in der Umwelt landen, entfallen 80 bis 90 Prozent auf den Autoreifenabrieb. „Das wurde lange enorm stark unterschätzt“, so der Forscher.
Auch Elektroautos werden – zumindest – dieses Problem nicht lösen. Im Gegenteil: schwerere E-Autos könnten sogar noch mehr Abrieb verursachen. Entscheidend ist vor allem der Fahrstil: Wer aggressiv beschleunigt und bremst, produziert deutlich mehr Mikroplastik.
Warum ausgerechnet in Kletterhallen die Belastung in der Atemluft ähnlich hoch wie an stark befahrenen Straßen ist, und wie sich steigende Temperaturen auf die Schadstoffe in der Umwelt auswirken, erfahren Sie im Podcast:
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