quattro concept

Audi lässt den Ur-quattro ohne Retro wiederauferstehen

Motor
01.10.2010 13:14
Blick zurück nach vorn: Audi lässt in Paris den legendären Ur-Quattro wiederaufleben, verzichtet dabei aber auf alles, was nach Retro schmeckt. Der Audi quattro concept basiert auf dem RS5, dessen Radstand um 15 cm verkürzt wurde. Wie der Urvater hat er nur zwei Sitze – aber mit satten 408 PS deutlich mehr Leistung.
(Bild: kmm)

Angetrieben wird die Leichtbau-Fahrmaschine vom um 50 PS aufgeblasenen Fünfzylinder-Turbo des TTRS. Die stark modifizierte Karosserie ist überwiegend aus Aluminium gefertigt, Motorhaube und Heckklappe bestehen wie auch weitere Komponenten aus Karbon.

Das geringe Gewicht des Aufbaus führt zu großen Sekundäreffekten in allen übrigen Fahrzeugkomponenten wie zum Beispiel Getriebe, Fahrwerk und Bremsanlage. Resultat: Mit nur 1.300 Kilogramm (200 kg weniger als der vergleichbar dimensionierte TTRS) liegt der Audi quattro concept praktisch exakt auf dem Niveau des Sport-quattro von 1984. Hundertersprint in 3,9 Sekunden.

Das Leistungsgewicht von 4,3 Kilogramm pro PS liegt auf dem Niveau des 525 PS starken Audi R8. Seinen gleich schweren Urahn Sport-quattro unterbietet der quattro concept im Übrigen in puncto Leistungsgewicht deutlich – mobilisierte dessen Fünfzylinder in der Serienversion doch nur 306 PS.

Der variable Allradantrieb ist die aktuellste quattro-Version mit sogenanntem Kronenrad-Mittendifferenzial. Als Ergänzung arbeitet auch hier das Sportdifferenzial, das die Momente aktiv zwischen Hinterrädern aufteilt. Beim Anlenken oder Beschleunigen in der Kurve strömen die Momente überwiegend zum kurvenäußeren Rad – sie drücken das Fahrzeug in die Kurve hinein und wirken der Neigung zum Über- oder Untersteuern schon im Ansatz entgegen.

Die Abmessungen sind sportwagenmäßig: 4,28 m Länge, 1,86 m Breite und 1,33 m Höhe, der Radstand beträgt 2,60 m. Der hintere Überhang wurde um 20 cm gekürzt, was die Optik im Vergleich zum Urahn deutlich stimmiger macht. Die Dachhöhe ist 4 cm niedriger.

Die Frontschürze ist stark ausgeformt und trägt integrierte Karbon-Elemente. Aus diesem Material bestehen auch Heckdeckel samt automatisch ausfahrendem Spoiler und Motorhaube.

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(Bild: kmm)



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