Verwirrenderweise heißt die Studie „Audi e-tron Spyder“, was eigentlich eine offene Variante des in Detroit präsentierten Elektroautos e-tron erwarten ließe. Faktisch ist er ein Ausblick auf den kommenden kleinen Sportwagen R4.
Zusammen mit dem geringen Gesamtgewicht des Audi e-tron Spyder von nur rund 1.450 Kilogramm sorgt die Kombination von drehmomentstarkem TDI und den beiden Elektromotoren für standesgemäße Fahrleistungen. In nur 4,4 Sekunden sind 100 km/h erreicht, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der e-tron Spyder kann alle Drehmomente beim Beschleunigen kombinieren („boosten“): die 650 Nm des Selbstzünders sowie die insgesamt 352 Nm der beiden Elektromotoren.
So erlaubt die intelligente Kraftverteilung in jeder Situation das fahrdynamische Optimum: Mit gezieltem Momenteneinsatz an den Vorderrädern lässt sich die Längsdynamik steigern; gleichzeitig verbessert sich die Querdynamik bei der Kurvenfahrt. Denn das so genannte „torque vectoring“ – die bedarfsgesteuerte Verteilung des Drehmoments zwischen linken und rechten Rädern an beiden Achsen - ermöglicht ein hohes Maß an fahraktiver Präzision und Agilität. Die Gewichtsverteilung ist mit 50:50 ideal, der kurze Radstand fördert die Kurvenwilligkeit. Audi vergleicht das Fahrverhalten mit dem eines Gokarts.
Durch den Hybridantrieb sind sehr geringe Verbrauchswerte möglich, im Normschnitt verbraucht der Audi e-tron Spyder nur 2,2 l/100 km (entsprechend einer CO₂-Emission von 59 g/km). Zudem kann der offene Sportwagen mit seinem Elektroantrieb auch Strecken von bis zu 50 Kilometern – etwa in Ballungsräumen – rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei zurücklegen; die Höchstgeschwindigkeit beträgt dabei 60 km/h.
Das Design soll ein Wegweiser für künftige Audi-Sportwagen sein.
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