Der wohl bekannteste Vierbeiner St. Pöltens löste in luftiger Höhe einen Einsatz der Stadtfeuerwehr aus. Passanten hatten Alarm geschlagen, weil Kater „Larry“ laut miauend in einer Dachrinne im dritten Obergeschoß festsaß.
In zahlreichen Geschäften und auf vielen Plätzen der niederösterreichischen Landeshauptstadt ist er gern gesehener Gast, zudem taucht er regelmäßig in der beliebten Facebook-Gruppe „Was ist los in St. Pölten“ auf.
Doch vor wenigen Tagen brachte ein weiterer abenteuerlicher Ausflug Kater „Larry“ in Schwierigkeiten. Passanten hatten die Feuerwehr alarmiert, weil die orange-getigerte Samtpfote auf einem Gebäude in einer Dachrinne im dritten Obergeschoß saß und dabei lautstark miaute.
Dass wir ihm mit der Drehleiter entgegenkommen wollten, war ihm anscheinend nicht sehr geheuer.
Ein Feuerwehrmann
Mutige Sprünge
Die Florianis eilten „Larry“ zu Hilfe. „Dass wir ihm mit der Drehleiter entgegenkommen wollten, war ihm anscheinend nicht sehr geheuer“, schildert ein Kamerad. Denn der stadtbekannte Vierbeiner trat daraufhin den Rückzug an und fand schließlich selbst einen Ausweg.
„Mit ein paar mutigen Sprüngen konnte er direkt in die Arme seines Herrchens springen“, freut man sich bei der Stadtfeuerwehr.
Mit Tracker unterwegs
„Larry“ hatte erst kürzlich für Schlagzeilen und besorgte Landeshauptstädter gesorgt. Der Kater war zehn Tage lang verschwunden und schlussendlich in einer Nachbarortschaft entdeckt worden. Seitdem ist der Freigänger mit einem Tracker ausgestattet. „Bitte nicht einfach einpacken, nur weil er zutraulich ist. Unser ,Larry‘ bekommt daheim genug bestes Futter, Zuwendung und Pflege“, appelliert „Katzen-Papa“ Christoph Zawodsky.
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