Was viele Internet-User derzeit illegal machen, wird bald schon jedes Kino ganz legal dürfen: Filme aus dem Internet saugen. Die US-Filmindustrie hat sich auf einen Standard für digitales Kino geeinigt. Statt schwere Filmrollen zu verschicken werden die aktuellen Streifen per Web an die Lichtspieltheater geschickt.
Die großen Hollywood-Studios haben sichauf die technischen Spezifikationen für digitale Filmprojektorengeeinigt. Der formale Industriestandard mit der Versionsnummer5.0 gibt die Bahn frei für die Entwicklung neuer digitalerProjektoren für Kinos. Zurzeit sind nur wenige Kinos mitdigitalen Projektoren ausgestattet. Die Kosten für die Digitalisierungeines Kinos liegen bei mehr als 100.000 Dollar pro Leinwand.
Die Kinobetreiber rechnen damit, dass die Studiosdie Kosten tragen, weil sie beim Vertrieb ihrer Filme auch ammeisten einsparen. Derzeit werden die schweren Filmrollen verschickt,künftig werden die neuen Blockbuster über sichere Internet-Datenleitungenin die Kinos geschickt. Zurzeit kostet die Distribution der FilmkopiendieFilmproduzenten alleine in den USA rund eine Mrd. Dollar jährlich.Die Digitalisierung soll nicht nur die Kosten dafür senkensondern auch digitale Bildqualität, ohne Abnützungserscheinungenauf die Leinwand bringen.
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