Covid-19-Folgen

Firefox-Entwickler Mozilla streicht jeden 4. Job

Digital
12.08.2020 09:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Firefox-Entwickler Mozilla streicht als Folge der Corona-Krise etwa jeden vierten Arbeitsplatz und will sein Geschäft mit der beschleunigten Entwicklung neuer Dienste ausbauen. Rund 250 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, der Standort in Taiwan wird geschlossen, wie Mozilla-Chefin Mitchell Baker ankündigte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hätten den Umsatz erheblich gedrückt, räumte Baker ein. Eine zentrale Einnahmequelle von Mozilla ist ein Deal mit Google: Der Internet-Konzern bezahlt dafür, dass seine Suchmaschine im Firefox-Webbrowser voreingestellt wird. Google meldete für das vergangene Quartal einen Rückgang der Online-Werbeerlöse.

Bei den neuen Diensten will sich Mozilla unter anderem auf Datenschutz-Angebote für Internet-Nutzer fokussieren, wie Baker ankündigte. Investitionen in Angebote für Software-Entwickler sollen dagegen zurückgefahren werden. 

Am Browser-Markt hat Mozilla mit seinem Firefox-Browser derzeit laut Netmarketshare.com einen Marktanteil von 7,83 Prozent. Damit ist man hinter Platzhirsch Google Chrome (68,8 Prozent) und vor Microsofts Edge-Browser (7 Prozent) die globale Nummer Zwei.

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