Teure deutsche Automarken sind nach einer britischen Studie oft besonders unzuverlässig. Im Gegensatz zu japanischen oder koreanischen Modellen müssten sie öfter in die Werkstatt, ergab die Studie des britischen Verbraucherverbands.
Der Verband befragte dafür die Eigentümervon über 34.000 Wagen. Die Zuverlässigkeit von Audi-,BMW- und Volkswagen-Modellen wurde demnach überwiegend als"armselig" bewertet. Die schlechtesten Noten bekamen der AudiTT und die E-Klasse von Mercedes. Gut bewertet wurde dagegen unteranderem der Hyundai Getz, der Mazda 323 und der Toyota Corolla.
Malcolm Coles, der Chefredakteur von "Which?", derZeitschrift des Verbraucherverbands, sagte: "Deutsche Autos sindimmer schon teuer gewesen, aber unsere Studie dokumentiert einebeunruhigende Verschlechterung bei der Zuverlässigkeit, diesie wirklich überteuert aussehen lässt." Sprecher derbetroffenen Marken bestritten das. "Die Ergebnisse hier stehenim Widerspruch zu denen anderer Qualitätsberichte", sagteein Mercedes-Sprecher. Ein britischer VW-Sprecher sagte: "DieAuswertungsgrundlage für diese Studie ist sehr klein. Esist für uns auch sehr seltsam, dass der VW Bora in punctoZuverlässigkeit sehr weit oben steht und der Golf, der technischfast identisch ist, weit unten."
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