An die Spitze der Fahndungsliste (siehe Infobox) setzte Interpol 26 Flüchtige, die möglicherweise auch über soziale Netzwerke und Chatrooms im Internet entdeckt werden könnten. Sie werden wegen Menschenhandels, Mordes und Kindesmissbrauchs gesucht. Unter ihnen befindet sich auch der 1987 wegen des Mordes an einer Prostituierten verurteilte Österreicher Tibor Theodore Foco, der 1995 in Linz flüchten konnte und seitdem international gesucht wird.
Operation "Infra-Red"
Interpol hatte die erste Runde der Operation "Infra-Red" Anfang Mai gestartet und dabei nach 450 Verurteilten und Verdächtigen in 29 Ländern gefahndet. Seitdem wurden weltweit 107 Flüchtige gefasst, wie es auf der Website der Polizeibehörde heißt.
"Die Operation war sehr erfolgreich dabei, eine große Zahl der Gesuchten ausfindig zu machen und zu verhaften", erklärte der stellvertretende Interpol-Direktor für die Suche nach Flüchtigen, Martin Cox. Übrig blieben jetzt die Fälle, bei denen die Polizeibehörden bisher "keine neuen Informationen über den Verbleib" der Gesuchten erhalten hätten. "Deshalb bitten wir die Öffentlichkeit um Hilfe."
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