16.11.2019 11:30 |

3,5 Millionen € teuer

Aspark Owl soll 0-100 in 1,69 Sekunden schaffen!

850 Kilogramm leicht, über 400 PS stark - so stand der E-Flitzer Aspark Owl im Jahr 2017 auf IAA-Parkett. Jetzt gibt es die finale Serienversion, die doppelt so schwer und um ein Vielfaches stärker wird.

Auf der IAA 2017 wurde das elektrische Hypercar Aspark Owl enthüllt, das mit schneller Optik und noch schnellerem Antrieb beeindruckte - aber angesichts der technischen Daten auch Fragen aufwarf, die nicht beantwortet wurden. Nach ihren Messepremieren verschwinden derartige Exoten oft wieder in der Versenkung. Doch der japanische Mischkonzern Aspark verfügt offensichtlich über die finanziellen Mittel, den Owl auf den Markt zu bringen. Die in vielen Details veränderte Serienversion wurde kürzlich in Dubai enthüllt. Bereits in einigen Monaten sollen erste Kunden beliefert werden. Die dürfen allerdings nicht knauserig sein.

Der auf lediglich 50 Exemplare limitierte Owl soll 2,9 Millionen Euro kosten - zuzüglich Steuern. Macht in Österreich also 3.480.000 Euro. Im Gegenzug erhält man nach Aussage von Aspark mit dem Owl das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Der viermotorige Antrieb soll eine Leistung von 1480 kW/2012 PS und rund 2000 Newtonmeter Drehmoment freisetzen, was eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 1,69 Sekunden ermöglichen soll. Die 300-km/h-Marke fällt nach 10,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit des 1,9-Tonners müsste jenseits der 400 km/h liegen. Damit ist der Aspark Owl dann allerdings höchstens vielleicht das am schnellsten beschleunigende Auto, aber nicht unbedingt das schnellste.

Der nur 99 Zentimeter hohe Flachbau mit Carbon-Monocoque bietet mit einer 64-kWh-Batterie bis zu 450 Kilometer Reichweite. Mächtige Bremsscheiben füllen die vorne 20 und hinten 21 Zoll großen Räder fast vollständig aus. Der Fahrer kann zwischen den Fahrmodi Komfort, Sport, Schlechtwetter und High Boost wählen. Außerdem gibt es einen adaptiven Heckflügel, der erst bei höherem Tempo ausgefahren wird.

Über Schmetterlingstüren entert man den Innenraum, für den Aspark ein besonders luxuriöses Ambiente verspricht. Gleich vier Displays gibt es sowie ein Infotainmentsystem mit Konnektivitätstechnik.

Aspark nimmt für den Owl gegen eine Anzahlung von 50.000 Euro Reservierungen entgegen. Gebaut wird die Kleinserie bei der italienischen Manifattura Automobili Torino, die bereits einige andere Supercar-Projekte wie den New Stratos oder den Glickenhaus SCG003S auf die Räder gestellt hat. Erst Fahrzeuge sollen im zweiten Quartal 2020 an Kunden übergeben werden.

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