Betroffen sind Modelle des Toyota Land Cruiser 300 (bzw. Prado) und des Lexus GX 460 (der in Europa nicht im Angebot ist) mit Steuer und Tank auf der linken Seite.
Toyota reagierte mit dem Rückruf auf einen kritischen Bericht des US-Verbrauchermagazins "Consumer Reports" über den Lexus GX 460. Das Magazin hatte das Fahrverhalten des Modells bei hohen Geschwindigkeiten bemängelt und in einem seltenen Schritt vom Kauf abgeraten.
Der Autobauer hatte daraufhin bereits einen weltweiten Verkaufsstopp für den Wagen verhängt und die Produktion des Autos vorübergehend eingestellt.
Zuletzt Minivans zurückbeordert
Gerade erst hat der Autobauer rund 870.000 Minivans vom Typ Sienna wegen Korrosionsproblemen in die Werkstätten geholt - Probleme über Probleme bei Toyota...
Insgesamt fast neun Millionen Autos zurückgerufen
Toyota hatte wegen technischer Mängel in den vergangenen Monaten weltweit fast neun Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen, darunter mehr als sechs Millionen in den USA und 1,8 Millionen in Europa.
Am Montag hatte der Autobauer eine Strafzahlung von 16,4 Millionen Dollar (12,2 Millionen Euro) an die US-Regierung akzeptiert. Der Konzern wollte die Zahlung nach eigenen Angaben aber nicht als Eingeständnis verstanden wissen, dass er - wie von den US-Behörden behauptet - Probleme an den Gaspedalen über Monate hinweg vorsätzlich verschleiert habe.
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