03.07.2019 08:05 |

Er onanierte im Zug

Frau filmt Sex-Unhold: Ihr droht die höhere Strafe

Weil sie einen Sex-Unhold im Hochgeschwindigkeitszug TGV beim öffentlichen Onanieren gefilmt und die Aufnahmen ins Internet gestellt hat, droht einer Französin eine Strafe von bis zu 45.000 Euro. Das für viele Beobachter Unverständliche daran: Der Mann, der sich im Zug noch extra näher an die Frau herangesetzt haben soll, muss höchstens 15.000 Euro zahlen.

Der Vorfall ereignete sich Ende Juni, als Natacha B. mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV von Paris ins westfranzösische Poitiers reiste. Der Mann habe sie angestarrt und dann vor ihren Augen zu masturbieren begonnen, berichtet die verstörte Frau auf Twitter.

Sie zückte ihr Handy, filmte den Lüstling - und stellte die Aufnahmen ins Internet, wo sie mittlerweile mehr als 117.000 Mal aufgerufen wurden, berichtet das Portal „franceinfo“. Doch der Netz-Pranger könnte teuer für die Uploaderin werden - teurer als die öffentliche Masturbation für den Mann.

Ihm drohen 15.000, ihr 45.000 Euro Strafe
Während ihm eine Strafe von bis zu 15.000 Euro und Haft drohen, könnte Natacha B. wegen der Verletzung der Privatsphäre des Mannes - sie stellte ihn unverpixelt ins Netz - zu einer Strafe von bis zu 45.000 Euro und ebenfalls sogar zu einer Haftstrafe verurteilt werden.

In den sozialen Medien lässt der Fall die Wogen hochgehen. Viele Nutzer von Twitter und Facebook zeigen sich solidarisch mit der Französin, die den Sex-Unhold an den Internet-Pranger gestellt hat. Andere kritisieren ihre Entscheidung, den Mann unzensiert zur Schau gestellt zu haben.

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