"Eurotest", die zentrale Testorganisation des ÖAMTC und anderer führender europäischer Automobilclubs hat 62 Autobahnraststätten in Europa getestet, darunter auch sechs österreichische. Das Resümee: Für die Raststätten in Österreich spricht der gute Service, das freundliche Personal, die gute Küche und auch das Warenangebot im Shop.
Nicht so gut steht es um die Familienfreundlichkeit,den Zugang für Behinderte, die Kommunikation speziell überdie Verkehrslage, die Verkehrssicherheit auf den Parkplätzenund den Zustand der Außenanlagen. Aber auch die Hygienelässt vielfach zu wünschen übrig. Die Tester kritisiertenbesonders häufig mangelnde professionelle Reinigung.
Testsieger Als Sieger der sechs getesteten österreichischenRaststätten ging "Suben West" an der Innkreis-Autobahn (A8) hervor. Das Experten-Team von Eurotest vergab als Gesamtnoteein "gut" und lobte besonders die Servicebereitschaft des Personals.Hauptkritikpunkt war die mangelnde Hygiene in den Toiletteanlagen.Die Raststätten "Ansfelden Nord" und "Kasern" an der Westautobahn(A 1), "Arnwiesen" an der Südautobahn (A 2) und "Gralla Ost"an der Pyhrn-Autobahn (A 9) schafften nur die Note "ausreichend".Die Tester zeigten sich zufrieden mit dem gastronomischen Angebotund mit dem Service. Hygiene steht in diesen Raststättenallerdings nicht hoch im Kurs, alle wiesen grobe Mängel beider Sauberkeit in den Toiletten auf.
Testverlierer Schlusslicht war die Raststätte "Matrei Ost"an der Brenner-Autobahn (A 13). Mangelnde Hygiene in der Toilettenanlage,schlechte Kommunikation über die Verkehrslage und der schlechteZustand der Außenanlage brachten ein "mangelhaft" als Gesamtnote.
Testkriterium: Preis Im internationalen Vergleich liegt Österreichmit diesem Testergebnis gleich hinter Deutschland, wo vor allemdie großen Autohöfe nicht zuletzt wegen ihrer günstigenPreise punkten konnten. In Österreich wurde nur die Raststätte"Suben West" als preiswert eingestuft. Überhöhte Preisestellte das Experten-Team in den französischen, britischenund in den Schweizer Raststätten fest. Sieger in der Kategorie"Preise" war die slowenische Raststätte Tepanje.
Testkriterium: Familienfreundlichkeit Besonderen Wert wurde bei diesem Raststättentestder Familienfreundlichkeit beigemessen. Mit einem enttäuschendenErgebnis: 40 Prozent der 62 geprüften Raststätten sindin der Kategorie "Familienfreundlichkeit" durchgefallen.
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