Gerade mal 1.340 kg trocken wiegt die Superleicht-Version, unter anderem dank jeder Menge Kohlefaser bei Karosserie- und Interieurteilen. Heck- und Seitenscheiben bestehen aus Polycarbonat, ebenso ein Fenster in der Motorhaube. Cockpit und die Sitze sind aus Gewichtsgründen mit Alcantara anstatt Leder bezogen. Klimaanlage und elektrische Fensterheber bleiben aber (wie auch im Ferrari 430 Scuderia) erhalten. Zudem wurde die Karosserie aerodynamisch verbessert und das Fahrwerk gestrafft.
Leistungszuschlag
Mehr gibt es auch, und zwar Leistung: 10 PS „Superleggera-Zuschlag“ haben die Ingenieure dem 5,2-Liter-V10-Direkteinspritzers spendiert. Mit 570 PS beschleunigt das Coupé jetzt in 3,4 Sekunden auf Tempo 100. Es erreicht nach 10,2 Sekunden 200 km/h und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h. Der Normverbrauch beträgt 13,5 l/100 km (CO2-Ausstoß: 320 g/km). Damit ist der serienmäßig mit Allradantrieb bestückte Sportwagen um rund einen halben Liter sparsamer als das normale Modell mit 412 kW/560 PS und verbraucht rund 20 Prozent weniger als sein Vorgänger.
Die Kraftübertragung passiert über das automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe namens „e.gear“ mit Schaltpaddles am Lenkrad. Das e.gear-Steuergerät hat drei unterschiedliche Betriebsweisen, darunter den „Thrust Mode“ für maximalen Schub beim Anfahren: volle Beschleunigung mit einer Anfahrdrehzahl von etwa 5.000/min. und minimalem Reifenschlupf.
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