Auf dem Pariser Autosalon präsentiert BMW den neuen Dreier - tatsächlich wohl eines der wenigen Messehighlights, von denen noch keine Fotos oder Infos veröffentlicht wurden und auf die man wirklich gespannt sein darf. Nun ja, bis heute. Denn inzwischen sind dann doch einige Bilder ins Internet geraten, die aus einem Konfigurator stammen.
Die BMW-Nieren sind sichtbar gewachsen, wenn auch bei Weitem nicht so exorbitant wie beim gerade X5, den wir gerade gefahren haben. Wie beim SUV haben auch die Scheinwerfer des 3er teilweise blaue Designelemente - die verweisen auf Laser-Fernlicht. Die Heckleuchten werden noch markanter leuchten als die des aktuellen Modells.
Natürlich ist der 3er gewachsen. Sechs Zentimeter in der Länge, zwei sind es beim Radstand. Jetzt sollte es endgültig keine Beschwerden mehr auf den Rücksitzen geben. Dank Leichtbau und neuer Plattform (mit dem 5er gemeinsam) sinkt das Fahrzeuggewicht um bis zu 55 Kilogramm.
Im Innenraum fallen die neuen Armaturen auf, die eng mit denen des X5 verwandt sind. Das Design ist Geschmackssache, der gegenläufige Drehzahlmesser hat bisher nur bei Peugeot genervt, neuerdings also auch bei BMW.
Fans müssen jetzt ganz stark sein: Die Motorenpalette beginnt mit drei Zylindern! Vier- und Sechszylinder wird es weiterhin geben, alle Benziner sind turboaufgeladen und mit Ottopartikelfilter bestückt. Verbräuche und die CO2-Emissionen sinken um 5 Prozent, die Leistung und das maximale Drehmoment steigen, auf 231 PS beim 320i, beim 325i auf 250 PS, der 330i leistet 258 PS. Der Plugin-Hybrid 330e kommt mit einer Systemleistung von 265 PS und soll 50 km rein elektrisch schaffen.Ein Elektro-Dreier soll 2020 auf die Straße kommen, voraussichtlich mit 500 Kilometer Reichweite. Der M3 bekommt 460 PS und einen Elektromotor zwischen Getriebe und Motor.
Die Vierzylinder-Diesel werden zweistufig aufgeladen, auch hier steigt die Leistung, etwa von 115 auf 136 PS im 316d.
Mehr Infos dann nach der Präsentation!
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