Zunächst hatte sich die Frau unter falschem Namen und mit Fotos einer Fremden aus dem Internet eine ausgedachte weibliche Identität zugelegt. Mit diesem Scheinprofil kontaktierte sie die neue Partnerin ihres Ex-Freundes und erschlich sich mit diversen Mails und Nachrichten ihr Vertrauen. So gelangte die Frau an Informationen, die sie nun gegen die neue Freundin einsetzte.
Mit einer weiteren gefälschten, nun aber männlichen Identität kontaktierte sie ihren Ex-Freund und gab sich als neuer Bekannter aus. Über Monate hinweg berichtete dieser von der neuen Freundin: Sie rede schlecht über ihn, nutze ihn aus und im Übrigen sei sie es gewesen, die neulich sein Auto beschmiert habe.
Der Schwindel flog erst auf, als sich der Mann von der neuen Freundin aufgrund dieser Anschuldigungen trennte und sie wegen der vermeintlichen Beschädigung des Autos anzeigte. Da die Frau aber zur Tatzeit im Urlaub war, wurde der Verdacht schnell auf die Ex-Freundin gelenkt. Diese hatte allerdings über das unverschlüsselte Drahtlos-Netzwerk ihres Nachbarn gesurft, was die Ermittlungen noch zusätzlich erschwerte.
Mit den Tatvorwürfen konfrontiert, legte die eifersüchtige Ex-Freundin schließlich ein umfassendes Geständnis ab. Wegen Schwarzsurfen, Stalking und falscher Verdächtigung muss die Frau nun voraussichtlich 600 Euro Geldstrafe zahlen.
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