Kinderpornografie

Bandion-Ortner zieht Netzsperren in Betracht

Web
02.12.2009 10:07
Im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet zieht Justizministerin Claudia Bandion-Ortner die Einführung von Netzsperren in Betracht. Der Schutz der Kinder müsse Vorrang vor der Meinungsfreiheit haben, betonte sie beim EU-Justizministerrat am Dienstag in Brüssel zu Überlegungen, notfalls auch Websites in diesem Bereich zu sperren.
Andererseits habe das Pilotprojekt in Deutschland gezeigt, dass es offenbar technische Probleme gebe, weil man Internetsperren für Kinderpornos "so leicht umgehen kann", bedauerte sie.

Nach Ansicht des deutschen Bundeskriminalamts soll dennoch ein Großteil der Nutzer von Kinderporno-Seiten mittels der umstrittenen Sperren gestoppt werden. Täglich sollen so bis zu 400.000 Zugriffe auf Websites mit kinderpornografischen Inhalten verhindert werden.

Unterdessen nimmt die Zahl der pornografischen Websites als auch die Zahl der Fotos von schwerem Kindesmissbrauch laut einem UN-Bericht vom September weiter zu. Demnach hat sich die Zahl von Bildern, die schweren Missbrauch zeigen, von 2003 bis 2007 vervierfacht.

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