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Alkohol am Steuer: Leser für härtere Strafen

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20.04.2026 14:00

In der „Krone“ sorgt ein 65-jähriger Alkolenker für Diskussion. Seit 2025 wurde er bereits sieben Mal betrunken und ohne Führerschein erwischt. Die fehlende Einsicht wirft die Frage auf, ob die Strafen für Wiederholungstäter verschärft werden sollten. Lesen Sie hier die Forderungen der „Krone“-Leser.

Die meisten „Krone“-Leser sind sich einig, dass es bei wiederholten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung höhere Strafen geben sollte, um Österreichs Straßen sicherer zu machen. Einige Leser fordern in solchen Fällen die Beschlagnahmung des Fahrzeugs, wie es mittlerweile bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen durchgeführt wird.

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gatschhupfer
Nicht nur Rasen sollte eine Abnahme des Autos rechtfertigen - auch Fahren ohne Führerschein, erst recht wenn der Fahrer alkoholisiert ist. Bei einmaliger Übertretung halte ich die aktuellen Strafen für angemessen - doch bei völliger Ignoranz, wie bei diesem Herren - ists wohl wirklich schwierig.
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Delphin07
Auto versteigern wäre eine Option...ob es was nützt ist fraglich.....vermutlich kauft er sich wieder eins....den an Geld mangelt es ihm anscheinend nicht!!
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gartenresi
Mit Geld kannn man alles regeln ,aber das kostbarste Spielzeug wegnehmen ,tut wirklich weh
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Einkommensabhängige und gestaffelte Geldstrafen
Ein weiterer Vorschlag, der öfters in der „Krone“-Community genannt wird, ist ein gestaffeltes Bußgeld bzw. eine Erhöhung des Strafmaßes bei jedem weiteren Verstoß, wie myge ausführt. „Krone“-Leser Rohland schlägt dagegen ein einkommensabhängiges Bußgeld nach finnischem Vorbild vor. Diese Lösung würde soziale Gerechtigkeit schaffen und gerade bei Gutverdienern wirksamer sein als unser derzeitiges System. 

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myge
Gestaffelte Strafen wären eine Lösung ohne grossen Mehraufwand.
Jeder Vorfall erhöht sowohl das Bussgeld wie das Fahrverbot fühlbar, und ab einer gewissen Anzahl könnte die charakterliche Eignung zur Teilnahme am Strassenverkehr (mit Fahrzeugen) ein komplettes Fahrverbot ergeben sowie eine Beschlagnahme des Fahrzeugs.
Dann entscheidet jeder selbst über zu erwartende Konsequenzen!.
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Rohland
Verkehrsstrafen in Finnland werden bei schwereren Verstößen einkommensabhängig über ein „Tagessatz-System“ berechnet. Dabei wird das tägliche Nettoeinkommen des Fahrers zugrunde gelegt, was zu sehr hohen Bußgeldern für Gutverdiener führen kann, die oft mehrere zehntausend Euro erreichen. Das System soll soziale Gerechtigkeit schaffen und Regeln für alle gleich wirksam machen.
Warum ist ähnliches bei uns nicht möglich?
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Andere „Krone“-Leser sind sich hingegen sicher, dass in solchen Fällen nur eine temporäre Haftstrafe zur Einsicht führen würde.

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TU-Student
In Bosnien-Herzegowina ist ab einem bestimmten Promillewert (glaube 1,2 Promille) die Ausnüchterungszelle Pflicht.

Das würde auch betuchte Alkoholiker abschrecken, die sich die Geldstrafe ansonsten leisten können, weil kaum jemand Lust hat, die Nacht bei der Polizei zu verbringen.
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maximal1
Ist nicht zu glauben, dass nicht bach dem zweiten, dritten Mal, eine Haftstrafe von einem Jahr ausgesprochen wurde.
Geldstrafe sind, wenn es sich der Kenker leisten kann, nicht der richtige Weg. Nur wenn es um zusätzliche Einnahmen geht, aber hilfreich könnten nur Strafen unbedingt sein.
Die Gesetze sind zum Schutz der Bevölkerung, aber nicht für zusätzliche Einnahmen, also eine unbedingte Haftstrafe, da er mit seiner Fahrt eine absichtliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer in Kauf nimmt.
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Welche Regelungen sollte es Ihrer Meinung nach bei wiederholtem alkoholisiertem Fahren ohne Lenkberechtigung geben? Welche Strafen wären zielführend, um die Verkehrssünder zur Einsicht zu bringen? Welchen Leser-Vorschlag halten Sie für besonders gut, und weshalb?  Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen in den Kommentaren!

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