10.07.2018 18:36 |

Bald auch in Ö

Erste ultraschnelle 350-kW-Ladesäule ist am Netz

Die deutschen Autohersteller haben im Rahmen ihres Branchen-Joint-Ventures namens Ionity die erste ultraschnelle Ladesäule für Elektroautos ans Netz gebracht. Weitere in ganz Europa sollen folgen, schon im Herbst auch in Österreich. Jetzt braucht es nur noch die passenden Fahrzeuge.

An der A 61 am Rasthof Brohltal Ost südlich von Bonn können sechs E-Autos parallel Strom tanken. Bis 2020 sollen rund 400 weitere Standorte dazukommen, davon 14 in Österreich. Die Stationen stellen eine maximale Ladeleistung von 350 Kilowatt zur Verfügung, sodass künftige Fahrzeuge innerhalb von Minuten komplett geladen werden können.

Bislang ist die Maximalleistung allerdings ein theoretischer Wert - kein aktuelles Elektroauto kann sie ausschöpfen. Der aktuelle Höchstwert liegt im Bereich von 100 kW und wird nur von wenigen Luxus-E-Mobilen wie dem Tesla Model S oder dem Jaguar E-Pace erreicht. Möglicherweise können kommende Modelle wie Porsche Taycan, die EQ-Modelle von Mercedes und die E-Tron-Reihe von Audi einen größeren Teil des Potenzials der ultraschnellen Ladesäulen ausschöpfen.

Das Joint Venture Inonity mit Sitz in München hatten die Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Ford und Porsche bereits im vergangenen Jahr gegründet. Die 400 geplanten Anlagen sollen unter anderem entlang von Autobahnen in Norwegen, Deutschland und Österreich entstehen, im Abstand von rund 120 Kilometern. Als Ladestandard kommt das von den deutschen Herstellern präferierte CCS-System zum Einsatz; mit den Chademo-Anschlüssen japanischer und französischer Autos sowie den Supercharger-Steckern von Tesla ist dieses nicht kompatibel.

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