Zu Schrott gefahren im Dienste der Sicherheit wurden BMW X 1, Chevrolet Cruze, Chevrolet Spark, Citroen DS3, Citroen C4 Picasso, Citroen C5, Infiniti FX, Mazda 3, Mercedes C-Klasse, Mercedes E-Klasse, Mercedes GLK, Opel Astra, Peugeot 308, Peugeot 308CC, Peugeot 5008, Toyota Urban Cruiser und VW Scirocco. "Insgesamt 15 Autos erhielten die Höchstnote von fünf Sternen", berichtete ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang.
Gefahr für Insassen im Toyota
Der Chevrolet Spark ist als Einziges der 17 Fahrzeuge nicht serienmäßig mit ESP ausgestattet, was einen Abzug und nur vier Sterne in der Gesamtbewertung ergab. Abgeschlagen mit drei Sternen ist der Toyota Urban Cruiser durch schwere Mängel in der Insassensicherheit. "Beim Pfahltest, der einen Seitenaufprall mit 30 km/h gegen eine Säule oder einen Baum simuliert, sind die Insassen im Toyota Urban Cruiser starken Belastungen im Kopfbereich ausgesetzt. Bei einem Frontcrash ist die Verletzungsgefahr für Lenker und Beifahrer im Beinbereich sehr groß", analysierte der ÖAMTC-Experte.
Relativ hoch ist bei einem Großteil der Fahrzeuge das Verletzungsrisiko nach einem Heckaufprall. Zwei Autos - der Citroen C5 und der Peugeot 308CC - sind bei diesem Test sogar durchgefallen. Gelöst ist dieses Problem bereits beim VW Scirocco, beim Opel Astra und beim Chevrolet Cruze - dort haben die Dummies den Heckcrashtest unbeschadet überstanden. Verbesserungsmöglichkeiten sieht Lang auch beim Fußgängerschutz.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.