Fr, 22. Juni 2018

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01.04.2018 15:24

Fünf Autos mit sogenannten „Easter Eggs“ an Bord

Nicht nur im Gras und zu dieser Jahreszeit lohnt es sich, nach Ostereiern zu suchen, sondern auch im eigenen Auto. Da verstecken sich hin und wieder ganze Nester. Denn wenn Auto-Entwickler Scherze machen, verstecken sie in ihren Fahrzeugen kleine Symbole, die man nur zufällig findet oder wenn man ganz genau hinsieht. Die Ursprünge der „Easter Eggs“, also Ostereier, genannten Überraschungen liegen in der Software-Entwicklung.

Nicht namentlich erscheinende Entwickler, zum Beispiel von Computerspielen, schmuggeln eigene Spuren in die Software, die sichtbar werden, wenn Spieler zufällig bestimmte Tastenkombinationen drücken. Auch in neuen Autos hat die Experimentierfreude der Designer nicht nachgelassen; hier fünf Beispiele:

Das neuste Auto, bei dem man auf Ostereiersuche gehen kann, ist der Jaguar E-Pace. Das 4,40 Meter lange Kompakt-SUV ist nach dem größeren F-Pace das zweite SUV der britischen Traditionsmarke. In dem tendenziell jüngeren Segment des E-Pace haben sich die Designer gleich mehre Scherze mit Raubkatzen-Bezug getraut: So schleicht in der schwarzen Umrandung der Windschutzscheibe beispielsweise ein stilisierter Jaguar mit Baby entlang. Unter anderem auf dem Boden des Staufachs in der Mittelkonsole findet man außerdem ein Muster, das den Flecken auf dem Jaguar-Fell nachempfunden ist.

Bei Volvo hat sich Designchef Thomas Ingenlath höchstpersönlich einen Scherz erlaubt: Im Deckel eines Ablagefachs im Oberklasse-SUV XC90 sitzt eine grinsende kleine Spinne in ihrem Netz. Die ohnehin notwendige Verstärkung des Kunststoff-Teils haben die Schweden so in ein Augenzwinkern verwandelt, über das sich vor allem mitfahrende Kinder – insbesondere Ingenlaths Tochter – freuen: Denn das Seitenfach mit dem lustigen Deckel ist im Fond der Siebensitzer-Version des XC90 untergebracht.

Die Entwickler des Mini-SUV Jeep Renegade haben ebenfalls an liebevollem Kitsch nicht gespart: Da wäre zum Beispiel der stilisierte Militärjeep Willys, der in der schwarzen Umrandung der Frontscheibe fährt. Oder eine topographische Karte der Mojave-Wüste in Utah in der Gummimatte einer Ablage. Oder ein stilisierter Yeti in der schwarzen Umrandung der Heckscheibe. Oder das typische Jeep-Gesicht mit den Kulleraugen und sieben Kühlergrill-Streben oIIIIIIIo, das sich nicht nur auffällig in die Sitze eingeprägt wieder findet, sondern auch in den Rücklichtern.

Ein Klassiker der Ostereiersuche ist der Hai in verschiedenen Opel-Fahrzeugen. Vor gut einem Jahrzehnt ist der Raubfisch in den Kleinwagen Corsa eingezogen. Ursprünglich als Design-Scherz für die unspektakuläre Außenwand des Handschuhfachs gedacht, laufen seitdem alle Corsa mit dem ins Plastik geprägten Meeresräuber vom Band. Mittlerweile ist der kleine Hai bei Opel zum Running-Gag geworden und auch in anderen Modellen der Marke zu finden, beispielsweise in Zafira Tourer (z.B. unter einer Gummimatte in einer Ablage) oder Opel Adam (Becherhalter).

Genau hinsehen muss, wer das Osterei am Elektroauto-Bestseller Zoe entdecken will: An den Griffen der Fondtüren befindet sich ein in den Kunststoff geprägtes Fingerabdruck-Muster. Es stammt vom Daumen des Zoe-Designers Jean Sémériva, der sich hier verewigt hat.

(SPX)

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