Für Tenenbaum hätte es allerdings noch weitaus schlimmer kommen können: Laut Gesetz wäre eine Zahlung von bis zu 150.000 Dollar pro Titel bei vorsätzlichem Handeln möglich gewesen, was eine Höchsstrafe von 4,5 Millionen Dollar bedeutet hätte. Tenenbaums Verteidiger kündigte an, in Berufung zu gehen. Sollte das Urteil halten, müsste der Student Privatkonkurs anmelden.
Der Fall ist der zweite, der vor einem US-Gericht verhandelt wurde. Erst im Juni wurde Jammie Thomas-Rasset von einem Schwurgericht in Minnesota wegen Downloads und Verbreitung von 24 Songs zu 1,92 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) verurteilt. Die 32-jährige Mutter von vier Kindern hatte nach der Verhandlung erklärt, sie werde nie in der Lage sein, die Millionenstrafe zu zahlen: "Ich bin eine Mutter mit begrenzten Mitteln, also mache ich mir darüber jetzt keine Sorgen."
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