Nicht zu verkaufen

Twitter räumt mit Übernahmegerüchten auf

Web
07.05.2009 11:12
Erst Facebook, dann Google, jetzt angeblich Apple: Die Gerüchte über eine Übernahme des Internet-Kurznachrichtendienstes Twitter reißen nicht ab. Unternehmens-Mitbegründer Biz Stone räumte nun damit auf: Twitter stehe nicht zum Verkauf, sagte er am Mittwoch im US-Fernsehen. Erst tags zuvor hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, der iPhone- und Computer-Hersteller Apple wolle Twitter für 700 Millionen Dollar (525 Millionen Euro) kaufen.

Über Twitter können Nutzer Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen verschicken, weshalb man auch von Mikroblogging spricht. Der Dienst gilt derzeit als eines der "heißesten" Internet- Startups und wächst sehr schnell: Von weniger als zehn Millionen Nutzern Anfang des Jahres auf derzeit schätzungsweise rund 25 Millionen. Das Problem aber ist, dass Twitter kein Geld verdient, weil es kein Geschäftsmodell gibt.

Dennoch wurde der Kurznachrichtendienst immer wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Laut früheren Informationen ließ Twitter vor einiger Zeit das Online-Netzwerk Facebook abblitzen, das 500 Millionen Dollar geboten haben soll. Anfang April hatte ein Bericht über das Interesse des Suchmaschinen-Riesen Google an Twitter für Aufregung gesorgt, der jedoch von anderen Quellen zurückgewiesen wurde.

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