Insgesamt gingen laut ICO 74 Beschwerden ein, die allesamt abgelehnt wurden, weil die Privatsphäre nur geringfügig verletzt werde. Mehr Glück mit ihrer Beschwerde hatten Tony Blair und dessen Gattin Cherie: Der einstige Premier kritisierte, dass die Kamera-Autos des Suchmaschinengiganten seinem Wohnhaus in West London zu nahe gekommen seien. Die Bilder wurden entfernt.
Ebenfalls offline gegeben werden mussten die Aufnahmen nackter Kleinkinder: Obwohl Google auf seinen Street-View-Bildern Autokennzeichen und Gesichter unkenntlich macht, war das Gesicht eines Dreijährigen deutlich erkennbar gewesen.
Auch in Österreich unterwegs
Inzwischen sind die mit einem speziellen Kamera-Aufsatz ausgerüsteten Google-Autos auch in Österreich unterwegs. Einen Starttermin für die heimischen Straßenansichten gibt es bislang allerdings noch nicht.
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