Mehr kosten ließen sich die Internetshopper auch Grafikkarten (plus 15 Prozent), Camcorder (plus 10 Prozent) und Multimediaplayer (plus 9 Prozent). Geizhals erklärt diese Entwicklung damit, dass die Konsumenten vermehrt bessere und größere Geräte gekauft haben.
Bei den Fernsehern sind vor allen die Geräte ab 40 Zoll besonders beliebt. Bei den Kameras und Camcordern suchen die Konsumenten häufiger nach den neuesten Modellen, die erst in den letzten Wochen auf Messen vorgestellt worden sind. Zudem würden die Kunden nicht mehr jedes Gerät zu einem vermeintlichen Diskontpreis kaufen, nur um ein Schnäppchen zu erhaschen. Sie kaufen laut Geizhals vernünftiger und achten auf die Qualität.
Der Preis für den gesamten Geizhals-Warenkorb hat sich von Ende Dezember 2008 bis Ende März 2009 von 3.451 auf 3.659 Euro erhöht. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Fernseher, die Ende März im Durchschnitt 1.118 Euro kosteten - statt 851 Euro Ende des Vorjahres. Der Preis für kompakte Digicams stieg im genannten Zeitraum von durchschnittlich 217 auf 289 Euro pro Gerät. Für Camcorder sind 500 statt 453 Euro zu bezahlen, Grafikkarten kosten 179 statt 155 Euro.
Es gab auch Produktkategorien, bei denen der Durchschnittspreis im letzten Quartal gefallen ist. Billiger wurden Blu-ray-Player (minus 27 Prozent), Monitore (minus 11 Prozent), Espressomaschinen (minus 5 Prozent), Notebooks (minus 4 Prozent) und Software (minus 3 Prozent). Den starken Preisrückgang bei den Blu-ray-Geräten erklärt das Unternehmen damit, dass diese Geräte zusehends für den Massenmarkt produziert werden. Blu-ray-Player kosteten Ende März im Durchschnitt 399 Euro. Ende Dezember mussten die Konsumenten dafür noch 549 Euro bezahlen. Monitore sind im Schnitt um circa 230 Euro statt 260 Euro zu haben.
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