Die Linzer Kollegen, die erst am letzten Jänner-Wochenende ihre Bike-Messe über die Bühne brachten, können sich ob ihrer neuen Alleinstellung wohl kaum freuen. Und die Motorradfahrer im Land noch weniger. Ob und wie es mit der "bike" weitergeht, ist derzeit völlig unklar.
Eine Binsenweisheit aus der Betriebswirtschaft lautet, dass man gerade in schlechten Zeiten nicht auf Marketing und Werbung verzichten sollte, da sich das für die eigenen Produkte rächen kann, wenn es wieder aufwärts geht. Graue Theorie angesichts der Panik, die momentan die heimische Motorradbranche befällt. Die japanischen Mutterkonzerne greifen weltweit gnadenlos in die Bremsen. Kawasaki stellt mit sofortiger Wirkung sein Engagement in der Moto-GP-Rennserie ein, Honda konnte nur knapp überredet werden, weiterhin in der Königsklasse anzutreten. In Österreich erwartet man einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent.
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