"Dieses Vorhaben ist weltweit einzigartig", sagte der Direktor von Google Earth in Spanien, Javier Rodríguez Zapatero, am Dienstag. "Es ist ein weiterer Schritt dazu, den Zugang zur Kunst zu demokratisieren." Zu den ausgewählten Werken gehören unter anderem "Las Meninas" von Diego Velazquez, "Die drei Grazien" von Peter Paul Rubens oder "Die Erschießung der Aufständischen" von Francisco de Goya.
Die Betrachter können mit Hilfe von Google Earth Details der Werke erkennen, die Museumsbesucher mit bloßem Auge kaum wahrnehmen können: In monatelanger Kleinarbeit fertigte das Museum mit einer Spezialtechnik 8.200 Detail-Fotos der Gemälde an. Diese Aufnahmen sind um ein Tausendfaches präziser als Fotos einer herkömmlichen Digitalkamera. Prado-Direktor Miguel Zugaza wies - wenig überraschend - allerdings darauf hin, dass die Aufnahmen das Erlebnis eines Besuchs des Museums nicht ersetzen könnten.
Wer mit Hilfe der Satellitensoftware von Google einen virtuellen Spaziergang durch den Prado unternehmen möchte, findet die Gemälde des "Museo Prado" etwas versteckt in der Ebenenverwaltung unter "Geografie im Web", "Orte", "Vorschau".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.