Diese für manche überraschende Empfehlung hat einen einfachen Grund: Die Hinterachse ist für die Stabilität eines Fahrzeugs besonders wichtig. Abgefahrene Hinterreifen reduzieren das Seitenführungspotential der Hinterachse. Dadurch kann das Auto zum Beispiel auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten. Fahrer sind mit einer solchen Situation häufig überfordert. Außerdem ist ein dadurch möglicher seitlicher Aufprall deutlich gefährlicher als ein frontaler Zusammenstoß: Knautschzone und Frontairbag helfen nur bei einem Frontalcrash.
Ein Radwechsel kann durch den unterschiedlichen Verschleiß der Reifen notwendig werden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, rät ADAC-Experte Ruprecht Müller, die Reifen regelmäßig achsweise von vorne nach hinten zu wechseln.
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