Das normalerweise auf die Restaurierung amerikanischer Muscle Cars spezialisierte Team von Legendary Motors aus dem kanadischen Ontario kreierte den GLK Rock Crawler. Der exotische Entwurf für Sand und Strand bietet ein Windensystem, das auf Wunsch Wakeboardern den nötigen Schwung auf dem Wasser verleiht.
RENNtech aus Lake Parc, Florida, schafft mit dem GLK Pikes Peak Rally Racer ein Motorsportfahrzeug, das an die offene Klasse des legendären Bergrennens Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado angelehnt ist. Der Antriebsstrang des RennTech-GLK wird um ein Hybridmodul ergänzt, das exzellente Beschleunigungswerte garantieren soll.
BRABUS, beheimatet in Bottrop, repräsentiert als Mercedes-Haus-und-Hof-Tuner die deutsche Tunergilde und stellt mit dem Widestar eine serientaugliche Straßenfahrmaschine mit höchster Fahrdynamik auf die Räder.
GLK Urban Whip nennt Boulevard Customs aus St. Petersburg, Florida, seine Kreation, die mit deutlich verbreiterter Karosserie, extremen 26-Zoll-Rädern und mit einem Entertainmentsystem im Innenraum auftritt, das den Angaben zufolge seismologische Auswirkungen bei vollem Leistungseinsatz haben dürfte.
Der Extremsportler: GLK Rock Crawler
Egal ob Snowboarding, Wakeboarding, Skateboarding oder jede andere Art von Extremsport, der Rock Crawler von Legendary Motorcar Company (LMC) ist der ideale Wegbegleiter für all jene auf der Suche nach dem ultimativen Thrill.
Ein elementarer Bestandteil der Arbeiten am GLK ist die sogenannte „Grinch Winch“, eine benzinbetriebene Winde, eingebaut im Heck des GLK. Sie kann vorne oder hinten am Fahrzeug in Betrieb genommen werden und ist in der Lage, Sportler auf Boards beinahe jeder Art mit Geschwindigkeiten bis zu 48 km/h zu ziehen. Sie verfügt über eine Handgaseinstellung für die Geschwindigkeit und erfreut sich unter „Boardern“ immer größerer Beliebtheit.
Aber es ist eine Sache, mit einem Fahrzeug einen Boarder zu ziehen; eine andere, es aber ganz in den Sport zu integrieren. Der Rock Crawler verfügt daher auch über eine abnehmbare Rampe, Grinding Rails an den Seiten und auf dem Dach des Fahrzeugs und einen Push Bar.
Die auf dem Dach und an den Fahrzeugseiten angebrachten Grinding Rails stellte Legendary aus Edelstahl her. Von Winde und Rampe in die Luft befördert, „grinden“ oder „jiben“ sich die Boarder entlang des Fahrzeugs, bevor sie am anderen Ende den Boden, Schnee oder das Wasser berühren. Ein Plexiglaspanel auf dem Dach des Rock Crawler schützt das Panorama-Glasschiebedach des GLK vor Beschädigungen durch umherfliegendes Geröll oder gar durch einen fehlgeleiteten Boarder. Eine auf dem Dach angebrachte Leuchtenleiste erlaubt der Rock Crawler Crew, ihren Sport auch im Dunkeln auszuüben.
Um die angestrebte extreme Offroad-Tauglichkeit zu erzielen wurde die Bodenfreiheit des GLK um 38 mm erhöht und die Radgröße verringert.
Der Bergkönig: GLK Pikes Peak Rally Racer
Die im wahrsten Sinne des Wortes „beflügelten“ Rallyeautos der offenen Renn-wagenklasse, die mit ihren übergroßen Front- und Heckspoilern den legendären Pikes Peak hinaufjagten, gaben Tuner RENNtech seine Inspiration für einen GLK, der alle anderen hinter sich lassen soll. Doch über sein beeindruckendes Äußeres hinaus hat dieser wilde GLK noch ein weiteres Ass im Ärmel: Gemeinhin werden Hybridantriebe eher mit niedrigem Energieverbrauch und niedrigen Emissionen in Verbindung gebracht. RENNtech nutzt jedoch die zusätzliche Kraft des Elektromotors, um den GLK in einen außergewöhnlichen Sportler zu verwandeln.
Die Verbindung des 3,5-Liter-V6-Benzinmotors mit einem Elektromotor steigert das Drehmoment des GLK um 54 Newtonmeter und erhöht so deutlich seine Beschleunigungswerte aus dem Stand und aus engen Kurven heraus. Darüber hinaus ist der Einsatz eines Hybridantriebs bei Bergrennen von Vorteil, steht doch das zusätzliche Drehmoment auch in sehr großen Höhen zur Verfügung, in denen konventionelle Saugmotoren bedingt durch die dünnere Luft an Leistung verlieren.
Doch auch die Motorleistung an sich wurde auf 350 PS gesteigert. Der Elektromotor des Hybrid-Antriebs steigert diese Leistung noch darüber hinaus. Der elektrische 72-Volt-Zusatzantrieb holt sich seine Energie aus 12-Volt-Plug-in-Batterien. RENNtech arbeitet derzeit auch an einer Nickel-Hydrid-Version, die dank Energierückgewinnung eine noch größere Reichweite ermöglicht.
BRABUS Widestar
Die Karosserie wurde um 50 Millimeter verbreitert, die Kotflügelverbreiterungen setzen sich am Vorderwagen mit markanten Entlüftungsfinnen fort. Spezielle Front- und Heckstoßfänger, LED-Tagfahrlicht, Schwellerverkleidungen, ein Dachspoiler mit LED-Leuchten (Positionslicht) und neuartigen LED-Leuchteneinheiten oberhalb der Frontscheibe machen die Umbauarbeiten komplett. Ein spezielles Lackierverfahren verleiht dem schwarzen Karosseriekörper Tiefenglanz.
Die verbreiterten Kotflügel beherbergen 21-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 295/30 ZR 21. Im Zusammenspiel mit dem Fahrwerkskit der Bottroper, das ein um 30 Millimeter tieferes Fahrzeugniveau ergibt, und einer Hochleistungsbremsanlage demonstriert der Widestar das fahrdynamische Potenzial der GLK-Klasse auf der Straße. Für entsprechenden Vortrieb sorgt ein überarbeiteter V6-Zylinder-Dieselmotor, der auf dem in den USA in anderen Modellen erhältlichen 320 BlueTEC-Triebwerk mit AdBlue-Technologie basiert. Dank des Tuningkits ECO PowerXtra leistet der Widestar-Motor 190 kW/258 PS und liefert ein Drehmoment von 610 Newtonmetern; daraus resultieren beeindruckende Fahrleistungen. Der Spurt von null auf 100 km/h ist in 6,9 Sekunden erledigt, der Vorwärtsdrang endet bei 240 km/h. Trotz dieser Leistungssteigerung würde das kompakte SUV die schärfsten gesetzlichen Emissionsgrenzen in Europa (EU 5) und den USA (BIN 5/ULEV) unterbieten. Die Verbrauchswerte (vorläufige Werte) bleiben mit durchschnittlich 8,4 Litern je hundert Kilometer (NEFZ gesamt) moderat.
Der Stadt-Cruiser: GLK Urban Whip
Das auffälligste Detail am Urban Whip ist das fehlende Dach. In Zusammenarbeit mit NBS Performance entfernten die Mitarbeiter von Boulevard Customs das Dach, verkürzten die Windschutzscheibe und fügten die notwendigen Verstärkungen hinzu, um die für einen Roadster notwendigen kosmetischen Veränderungen an Türen und Pfosten umzusetzen. Stoßfänger, Kotflügel und ausgestellte Radhäuser wurden neu gestaltet, der Serienkühlergrill wurde stark erweitert und mit einem neuen Gitter und Akzenten aus Chrom veredelt. Die Frontscheinwerfer leuchten mit LED-Technik, die Heckleuchten haben neue Rauchglaseinsätze.
Die Bodenfreiheit wurde durch einen speziell angefertigten Tieferlegungssatz um 64 mm reduziert. Reifen in der Größe 295/25 ZR 26 kreisen auf kolossalen 26 Zoll Asanti AF 150 Chromfelgen mit mattschwarzen Akzenten.
Der Innenraum ist schwarz-weiß, die Sitze mit perforiertem Leder und speziellen Diamantnähten bezogen, die Fondpassagiere ruhen in handgefertigten Schalensitzen. Unter der Verdeckklappe lauern 5.700 Watt Audiopower von JL Audio. Acht Verstärker beliefern die Lautsprecher und Subwoofer, darunter sechs neue, besonders flache JL Audio 13TW5 Subwoofer, von denen zwei in einem speziellen Acryl-Zylinder im Heck des Urban Whip ihre Leitungsfähigkeit auch optisch unter Beweis stellen.
Die Basis
Als Basisfahrzeug diente Boulevard Customs, Legendary Motors und RENNtech der GLK 350 mit 3,5-Liter-V6-Motor, der 200 kW/272 PS leistet. BRABUS wählte als Basis die Dieselversion GLK 320 CDI 4MATIC. Alle Modelle verfügen in der Grundausstattung über das siebenstufige Automatikgetriebe 7G-TRONIC.
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