„Um die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre seiner User zu gewährleisten“ schließt der Online-Dienst MSN von Microsoft ab 14. Oktober seine Chat-Räume. Stattdessen sollen die User zum Instant-Messaging-Programm MSN-Messenger wechseln.
Laut Microsoft werden Online-Chats zunehmendmissbraucht um in die Privatsphäre von Usern einzudringen.E-Mail-Adressen werden gesammelt um sie mit Spam zu überschwemmen.Diese Gründe führt der Software-Konzern für dieSchließung seiner Chats an. Der MSN-Messenger bietet imVergleich zum MSN-Chat eine vergleichbare Zahl von Kommunikationsmöglichkeitenin deutlich geschützterem Rahmen, verspricht MSN. Mit demMSN-Messenger haben die Benutzer in der Online-Kommunikation dieumfassende Kontrolle über ihre Kommunikation - aufgrund ihrerpersönlichen Liste von Online-Freunden. Das macht den MSN-Messengerim Vergleich zu einem normalen Chat deutlich sicherer.
Auch Videochat möglich "Die Benutzer können mit bis zu 15 Freundengleichzeitig chatten", erklärt Steve Haite, MSN Country Managerfür Österreich und die Schweiz. "Mit der neuen 6.0-Versionkann man sogar per Webcam kommunizieren, über den PC telefonierenund gemeinsam Whiteboards benutzen. Der MSN-Chat wird am 14. Oktober2003 in ganz Europa, dem Nahen Osten, Asien und Lateinamerikageschlossen. Ein unmoderierter MSN-Chat steht dann nur noch registriertenKunden in den USA, Kanada und Japan zur Verfügung.
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